Das Orinoco-Delta

 

Eine beliebte Tour in Venezuela führt in das Orinoco-Delta. Das Orinoco-Delta liegt im Nordosten Venezuelas im Bundesstaat Delta Amacuro. Mit einer Fläche von etwa 40.000 km² und 375 Flussarmen, durch die die Wassermassen zum Atlantik fließen können, ist das Orinoco-Delta eine besondere Attraktion in Venezuela. Die Flussarme verzweigen sich in die unterschiedlichsten Richtungen und dabei bilden sich unzählige Sandbänke und kleine Inseln. Das tropisch feuchte Klima im Delta sorgt für eine üppige Vegetation und somit für Lebensraum für exotische Tiere und Pflanzen. Zahlreiche Tiere können hier bewundert und beobachtet werden, wie zum Beispiel viele Arten von Papageien, Tukane, Hoatzinvögel und auch Kaimane. Eine Tour in das Orinoco-Delta ermöglicht auch einen Besuch der Dörfer der Indianer des Stammes der Warao, was übersetzt „Der Mann mit Brot“ bedeutet. Dort kann das ursprüngliche Leben der Ureinwohner Venezuelas besichtigt und bewundert werden.

 

Die Touren in das Orinoco-Delta starten meistens von Tucupito als Ausgangspunkt. Dabei gehören Besuche in den Indianersiedlungen oder auch Bootstouren durch kleine Seitenarme des Orinoco ebenfalls zu den unterschiedlichsten Programmangeboten, wie auch ein Besuch auf der Vogelinsel. Auf dieser versammeln sich gerade in der Dämmerung hunderte von Vögeln, die dort ihre Nachtruhe verbringen. Die Bootsfahrten sind auch deshalb so attraktiv, weil in den Bäumen Brüllaffen oder Kapuzineräffchen beobachtet werden können. Natürlich können auch bei den Bootstouren zahlreiche verschiedene Vogelarten bewundert werden und nicht zu vergessen ist dabei die beeindruckende Natur und Vegetation, die die Urlauber im Orinoco-Delta, fernab von der Zivilisation, erwarten.

In das Orinoco-Delta werden von den unterschiedlichen Reiseveranstaltern verschiedene Touren angeboten. Eine weitere Möglichkeit besteht natürlich auch darin, die Tour in das Delta mit den faszinierenden Naturattraktionen auf eigene Faust zu planen und zu unternehmen.