Cumana

 

Cumana ist die erste von den Spaniern gegründete Stadt auf dem südamerikanischen Kontinent und somit natürlich auch die älteste Kolonialstadt. Der erste Versuch, die Guaiqueri Indianer zu christianisieren, wurde im Jahr 1515 durch Franziskanermönche unternommen. Allerdings wurde dieser Versuch durch die Indianer niedergeschlagen und die Mönche bezahlten ihren Versuch, den Indianern ihren Glauben aufzudrängen, mit ihrem Leben. Im Jahre 1521 sollte auf Anweisung der Spanier dort um jeden Preis eine Stadt errichtet werden. Die Umgebung um Cumana ist eine besondere Touristenattraktion mit der Halbinsel Araya, der Serrania de Turimquire und der Guacharohöhle.
Die Universitätsstadt Cumana liegt beidseitig an dem Fluss Manzanares, auf einer Landzunge, die direkt gegenüber der Halbinsel Araya gelegen ist und ist bereits auf etwa 280.000 Einwohner angewachsen. Cumana ist die Hauptstadt des venezolanischen Bundesstaates Sucre, der mit einer Küste von 700 km Länge aufwarten kann und atemberaubende Strände und Landschaftsattraktionen bietet. Mit traumhaften Lagunen und herrlichen Badestränden ist Cumana geradezu paradiesisch anmutend. Neben dem Tourismus ist auch der Export ein wichtiger Wirtschaftssektor in Cumana. Die hauptsächlichen Exportartikel, die vom Naturhafen aus verschifft werden können, sind Zucker, Kaffee und Tabak.



Übernachten in Cumana


Als traumhaftes Paradies in der Karibik hat Cumana natürlich auch einige Hotels zur Auswahl, die auch direkt über das Internet gebucht werden können. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, direkt vor Ort ein Zimmer oder ein Hotel zu suchen und direkt zu buchen.


Infrastruktur in Cumana


Cumana ist über den Flughafen Caracas bei Maiquetia zu erreichen. Busse und Taxen stehen als öffentliche Verkehrsmittel in Cumana zur Auswahl. Autos können ebenfalls gemietet werden, um die Region der Karibik und die zahlreichen Schönheiten Venezuelas auf eigene Faust zu entdecken und zu bewundern. Außerdem bestehen in Cumana auch Fährverbindungen zur Halbinsel Araya oder auch Schnellbootverbindungen zur Insel Margarita.


Sehenswertes


Das historische Zentrum, das sich um den Plaza Bolivar befindet, erwartet die Urlauber mit zahlreichen historischen und kulturellen Bauwerken.
Zwei Haupteinkaufsstraßen laden zu ausgiebigen Shopping-Touren ein. In der Fortsetzung der beiden Einkaufsstraßen stellen zwei Brücken die einzige Verbindung zwischen der Altstadt und des kommerziellen Stadtteils dar, die beide durch den Rio Manzanares getrennt sind.
Die Halbinsel Araya und die Serrania de Turimiquire, die mit der Guacharohöhle ebenfalls eine beliebte Touristenattraktion darstellen, ist ebenfalls ein traumhaftes Ausflugsziel mit karibischem Ambiente.
Die Halbinsel Paria ist einer der letzten noch unerschlossenen Flecken Südamerikas und somit natürlich für Naturliebhaber ein besonderes Highlight. Traumhafte Strände liegen hier dicht am tropischen Regenwald und sind ebenso faszinierend wie paradiesisch.
Eine atemberaubende Berglandschaft erwartet die Urlauber mit der Küstenkordillere Colina Turimquire. Dort bieten sich den Urlaubern tiefe Schluchten und eine üppige, tropische Vegetation.
Der Parque Nacional Turuepano mit dem größten, natürlichen Asphaltsee der Welt ist ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel ab Cumana.
Aufgrund der Position als älteste Stadt in Südamerika erwarten die Urlauber in Cumana natürlich zahlreiche historische Bauwerke, von denen einige allerdings durch starke Erdbeben zerstört wurden. Zu diesen historischen Highlights zählt unter anderem das Castillo San Antonio de La Eminencia, das im Jahr 1660 erbaut und letztmals im Jahr 1999 vollständig renoviert wurde.